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Raid Island Juli 2012

Kerlingarfjöll

F347

35

F756

752

VarmahlÝð

 


Nach Kerlingarfjöll gibt es die letzten 9km nur eine Straße, das legt den Schluß nahe, daß wir die gleiche Sauerei am nächsten Tag wieder zurückfahren mußten, zumindest diesen Teil.


Der Campingplatz in Kerlingarfjöll

Das Wetter war morgens ziemlich gut, die Straße immer noch voller Pfützen und Wellblech, und die Autos immer noch voller Dreck vom Vortag. Vor dem Start gab's aber noch ein paar Dinge zu erledigen, damit auch alles seine Ordnung hatte


Ein bißchen Rücksicht...


...und ein bißchen Unterhaltung

Bei einem kurzen Stopp unterwegs stellte ich fest, daß an meiner Kiste ein Teil fehlte, nämlich der Zierring von einem Scheinwerfer. Der ist zwar nicht besonders wichtig, aber ohne siehts nicht so gut aus und außerdem kommt dann ziemlich leicht Spritzwasser in den Lampen-Anschluß. Also die Lampe raus, locker war sie sowieso, und den Stecker abgeklebt...


Vorher


Nachher


Oli hatte seine Kiste auch rundum ordentlich eingesaut, aber immerhin nix verloren

In Hveravellir machten wir nochmal Halt und gingen baden, wenn man schon grad mal da ist... Einige aus unserer Gruppe waren später von Kerlingarfjöll losgefahren, die erzählten lustige Geschichten über das Wetter: Es hatte wohl richtig heftig geschüttet und die Straße sah dann durchgängig so aus wie bei uns nur die Pfützen. Man konnte also gar nichts mehr sehen und fuhr praktisch nur noch im Wasser.

Im Cafe Afangi machten wir Pause, das ist das einzige Haus in einem ziemlich großen Umkreis. Die Wirtin begrüßte uns mit "We have heard about you", wir konnten nirgends einfach mal inkognito hingehen... Aber Kuchen und heiße Schokolade waren lecker.

Nach dem Cafe blieben wir nicht auf der Hauptstraße (35), sondern nahmen die kleinere F756, die aber sehr angenehm zu fahren war, ein sandiger Feldweg mit wenig Löchern und Steinen. Mal was anderes...


Sehr angenehme Straße


Verkehrshindernis mitten auf der Straße

In Varmahlið an der Tankstelle hatte uns die Zivilisation wieder. Erst mal volltanken: 26 Liter, das ist nicht schlecht für einen 25-Liter-Tank. In Varmahlið und außenrum gibt es 3 Campingplätze. Also mußte mal wieder ein Driversmeeting her, um rauszukriegen, wo wir eigentlich hinwollten. Schließlich einigten wir uns auf den Platz direkt im Ort und fuhren dort hin. Das war nicht so falsch, unsere Gruppe war komplett. In der ziemlich großen Parzelle, wo wir uns reinstellten, standen schon 2 Zelte von italienischen Fahrradfahrern. Die waren doch etwas verwundert, als wir mit unserem Konvoi einfielen.

Dan und Karen wollten eine andere Strecke von Hveravellir aus nehmen, allerdings war dort eine Furt doch zu tief (für den HYnimog!), so daß sie ein Stück zurück und dann doch über die normale Straße fahren mußten.


Der Campingplatz in Varmahlið


Im richtigen Licht sieht Dreck auch nicht schlecht aus

Auf diesem Platz flickte ich meinen Scheinwerfer mit Flugzeug-Spezialdraht (Danke Annie!), so daß wenigstens wieder beide Lampen drin und funktionsfähig waren. Der Ring wurde nicht gefunden, daheim sind aber noch ein paar in einer Schachtel...

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Camping in Landmannalaugar
Crazy